Unsere Geschichte

    Die Thoraxchirurgie am UniversitätsSpital Zürich hat eine lange Tradition

    Renommierte Chirurgen wie Ferdinand Sauerbruch, Alfred Brunner und andere haben vor mehreren Jahrzehnten den Grundstein zur internationalen Bedeutung und zum guten Ruf unseres Zentrums gelegt. Nach einer Hochblüte Mitte des 19. Jahrhunderts hat die Einführung der Tuberkulostatika mit dem konsekutiven Rückgang der Tbc-Chirurgie und später die Fokussierung des Interesses auf das neue Fach Herzchirurgie, die klassische Thoraxchirurgie vorübergehend in den Hintergrund treten lassen.

    Während der letzten zwei Jahrzehnte ist es  zu einer eigentlichen Renaissance gekommen, und wesentliche Fortschritte haben die traditionelle Thoraxchirurgie revolutioniert. Die Entwicklung der Lungentransplantation war sowohl für die Forschung wie auch für den klinischen Alltag enorm stimulierend.

    Die gewonnene Erfahrung kann beispielsweise auch bei der Chirurgie an Trachea und Bronchien oder bei Eingriffen an Patienten mit fortgeschrittenen Lungenerkrankungen eingesetzt werden. Die Videoassistierte minimal invasive Chirurgie wurde entwickelt und ersetzt seither für viele Eingriffe die klassische Thorakotomie. Die volumenreduzierende Chirurgie beim Emphysem hat völlig neue Therapiemöglichkeiten eröffnet und erweiterte auch die chirurgischen Möglichkeiten bei der Behandlung von Patienten mit Lungenkrebs und Emphysem. Die Therapie des Lungenkrebses erfolgt in interdisziplinären Konzepten, was die Diagnostik und Behandlung anspruchsvoller aber auch wirksamer macht.

    Mit der interdisziplinären Vernetzung und Kompetenz, der hohen Spezialisierung sowie der erfolgreichen Forschungstätigkeit verfolgt unsere Klinik ein hohes Niveau in der Patientenversorgung und der Qualitätssicherung und ist ein zertifiziertes Lungenkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft DKG.

    Wir schreiben weiter Geschichte...